
Was ist das RaiLux® System?RaiLux® ist eine vollkommen neu entwickelte Modellbahnsteuerung mit dem Ziel, eine einzige, universelle, durch den Anwender konfigurierbare und programmierbare Elektronik zu schaffen, die bisherige Spezialschaltungen ersetzen und übertrumpfen soll. Also anstelle der verschiedensten Decodertypen (Weichen-, Schalt-, Signal– und Servodecoder), Effekt– und Steuerelektroniken nur eine einzige Decoderschaltung für das Schalten von Ausgängen und das Ansteuern von Servos.
RaiLux® Produktübersicht bringt Sie direkt zu den neuen Bausteinen.
RaiLux® Systembeschreibung als .PDF wenn Sie es in „gedruckter“ Form lesen möchten.
Was ist RaiLux® nicht?RaiLux® ist keine neue Zentrale für Lokomotiven oder Zugsteuerung! Das heißt in Klartext: Steuerung von Lokomotiven und fahrendem Material ist (zumindest im Augenblick) nicht das Thema.
Was kann man alles mit RaiLux® machen? Hier eine Aufzählung der Funktionen, die man mit unseren RLD32DP Decoder und der RLI-Plus Zentrale realisieren kann:
· Ansteuerung von bis zu 16 elektromagnetischen Weichen je RLD32 Decoder (wie bei jeweils 4 herkömmlichen Decodern)
· Ansteuerung von bis 16 Relais je RLD32 Decoder zum Schalten beliebiger Verbraucher (wie bei jeweils 4 herkömmlichen Schaltdecodern)
· Ansteuerung von bis zu 10 Servos je RLD32 Decoder für · Weichen · Entkuppler · Bahnschranken · Formsignale · Öffnen und schließen von Toren, Türen · Bewegen, drehen, heben und senken von Kräne · Animationen aller Art · CAR System Steuerung · Weichen · Stopp Stellen
· Ansteuerung von bis zu 32 Effektausgänge je RLD32 Decoder für Lichteffekte · Ein-/Ausschalten · Dimmen · Blinken (Einsatzfahrzeuge, Baustellenblitz, Andreaskreuz...) · Auf– und Abschwellen (Leuchtturm, Leuchtbaken, rotierendes Blinklicht…) · Zufallsgesteuert (Feuer, Schweißlicht, Gaslampen, Neonlampen, Fernsehersimulation…) · Eisenbahnlichtsignale (ersetzt Signaldecoder aller Art) · Ampeln aller Art · Flitzer-Blitzer (mit CAR Stopp) · Lichterketten (Kirmesbeleuchtung, Landeanflug-Beleuchtung, Baustellenabsicherungen · Ansteuerung von Gleichstrommotore für Kirmes-Fahrgeschäfte und Antriebe aller Art. · Langsames Beschleunigen und Abbremsen
In Verbindung mit den vorhandenen Eingangsfunktionen:
· Gleisbildstellpult · Optische Rückmeldung · Fahrstraßensteuerung · Schattenbahnhof · Gleisbesetztmeldung durch Auswertung von s88 Rückmeldern · CAR System · Ampelsteuerung · Bushaltestelle · Tankstelle · Abstandsteuerung · „Schatten-Autohof“ · Roll on Roll off Steuerung
In Verbindung mit der eingebauten Modellbahnuhr können die Ausgänge und Servos automatisch zu bestimmten Uhrzeiten ein– und ausgeschaltet werden oder zum Ausführen bestimmter Abläufe angestoßen werden. Durch den DCC/MM „Sniffer“ in der RaiLux®-Zentrale können die Ausgänge und Servos von Ihrer vorhandenen Zentrale gesteuert werden. Durch den LocoNet Anschluss können die Ausgänge und Servos vom Loconet gesteuert werden.
Alle diese Funktionen sind durch die freie Programmierbarkeit der Aus– und Eingänge der RaiLux® Decoder möglich. Mit etwas Phantasie kommen sicherlich noch dutzende weitere Funktionen hinzu.
Wie ist es zu der Entwicklung des Systems gekommen?Es gab dafür hierfür mehrere Gründe.
Die AusgangslageAls begeisterter Modellbahner und beruflicher Computerfachmann hat der Autor vor mehreren Jahren begonnen seine „Traumanlage“ zu bauen. Ausgehend von einer Märklin®[2] Central Unit mit einem Märklin Interface wuchs die Anlage kontinuierlich mit diversen verschiedenen Decodertypen, S88 Rückmeldern nebst speziellem Interface und einer zusätzlichen Uhlenbrock Intellibox®[3] sowie einem der führenden PC Steuerprogramme, das alles über drei serielle Schnittstellen steuerte.
Der „rasende“ OmnibusAngeregt durch eine inzwischen weltbekannte Schauanlage in Hamburg durfte ein mittels „Faller® Car System“ realisierter Straßenverkehr natürlich nicht fehlen.
Dieser sollte mittels des PC Steuerprogramms parallel zum Zugbetrieb geregelt werden. Daher wurden neben Abzweigungen und Haltemagnete, die mittels handelsüblicher Schaltdecoder betätigt werden, auch diverse Magnetsensoren in die Fahrbahn eingelassen und an S88 Rückmeldeeingänge angeschlossen. Ein eigener „Gleisplan“ im Steuerprogramm übernahm die Steuerung. Unter anderem sollten Busse individuell erkannt und in eine Haltestelle geleitet werden, dort anhalten, um entweder nach einer gewissen Wartezeit selbstständig oder manuell, durch den „Fahrdienstleiter“ veranlasst, ihre Fahrt fortzusetzen.
Beim Probebetrieb kam es jedoch zu einem unerwarteten Fehlverhalten. Ein langsamer Bus wurde richtig geführt, aber ein frisch „aufgetankter“ Bus fuhr regelmäßig an der Haltestelle vorbei! Die Ursache war schnell gefunden: die Durchlaufzeit vom Schalten des Sensors durch den PC hindurch bis zum Aktivieren des Abzweigmagneten war zu lang ( oder der Bus zu schnell)! Lokale Intelligenz™ wurde geborenEs stellte sich die Frage, warum überhaupt für eine solche und ähnliche „lokale“ Aufgaben den PC bemühen? Wäre „lokale Intelligenz“ nicht besser? Sprich eine möglichst flexibel programmierbare Lösung aus Eingängen mit verknüpften Ausgängen. Diese sollte aber auch von einem PC oder mittels einfacher Tastenschalter beeinflussbar sein.
Modellbahnen brauchen Tag und Nacht und eine Modellbahnzeit!Parallel wurde versucht die Beleuchtung der Anlage (Häuser, Straßenbeleuchtung, Fahrzeuge, Baustellen, Lichtsignale usw.), ähnlich dem großen Hamburger Vorbild, zunächst vom PC aus zu steuern. Der immense Schaltungsaufwand für den ersten Lösungsversuch verbunden mit der fehlenden Möglichkeit, diese vom PC Steuerprogramm beeinflussen zu können, führte zu dem Wunsch eine „richtig schöne“ Beleuchtungssteuerung zu bauen. Alle am Markt angebotenen Lösungen waren „Insellösungen“. Ein „brennendes Haus“ hier und ein Signaldecoder dort. Oder gar eine haarsträubende Lösung, die einen „eigenen“ PC nur für die Ansteuerung der Lampenelektronik über die kaum noch bei PC vorhandene LPT Druckerschnittstelle benötigte! Die Anlage muss sofort nach dem Einschalten laufen und nicht erst nach dem Hochfahren eines PC und Starten eines oder mehrer Programme. Warum unterschiedliche Lösungen für ähnliche Aufgaben?Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass diese Aufgabe, nämlich Glühbirnen bzw. Leuchtdioden ein- und auszuschalten, eigentlich nicht anders ist als das Schalten von Weichen bzw. Schaltrelais und auch nicht anders ist als das Schalten von optischen Signalen und Motoren. Mit den am Markt erhältlichen Decodern war das alles, wenn überhaupt möglich, zu aufwendig und in der Summe zu teuer und ... es fehlte weiterhin die „lokale Intelligenz“ und die Modellbahnuhr!
Modellbahn ist Bewegung!Durch den immensen Preisverfall der RC Servos wurde es weiterhin interessant, die nicht immer ganz sicher und mit einem unnatürlichen „Klick/Klack“ schaltenden Weichenantriebe durch diese RC Servos zu ersetzen. Unterflurantriebe für unter die Platte „verbannte“ magnetische Weichenantriebe verschlimmerten oft die Situation. Weiterhin gibt es viele Dinge auf der Anlage, die man gerne bewegen möchte. Vom vorbildgetreuen Öffnen der Lokschuppentore über mechanische Signale, Bahnschranken, Klappbrücken bis hin zum „winkenden Preiser®[4]mänchen“. Auch hier befriedigten uns die am Markt erhältlichen Servodecoder nicht. Entweder kennen diese nur zwei Stellungen, weil Sie nur für den Antrieb von Weichen konzipiert worden sind, betreiben nur ein- bis acht Servos oder sind viel zu umständlich anzuschließen und einzustellen und in der Summe pro Antrieb zu teuer.
Es musste also etwas völlig Neues her... Unsere Ziele:Zunächst wurde eine gründliche Analyse der Anforderungen und bestehender Lösungen durchgeführt. Das neue System sollte folgende Ziele erfüllen:
· Statt einer Vielzahl spezieller Elektronikschaltungen für das Ansteuern von Beleuchtungseffekten, Signalen, Weichen, Relais, Motore, RC Servos, Elektromagnete, Gleisbildstellpulte, Schattenbahnhöfe und sonstigen elektrischen Verbrauchern nur eine universelle Elektronik, die jederzeit von außen programmiert werden kann, um bestimmte Funktionen zu erhalten. · so vielseitig wie möglich sein und dabei bezahlbar bleiben. · aus so wenigen unterschiedlichen Komponenten wie möglich bestehen. · einfach und vielseitig durch den Anwender programmierbar sein. · bestehende Lösungen ersetzen und, wenn möglich, übertrumpfen. · stufenweise ausbaufähig sein. · eine umfassende Steuerung und Automatisierung der Anlage ohne und mit dem Einsatz eines steuernden PC möglich sein. · an bestehende Systeme nahtlos angeschlossen werden können. · Anschluss an das vorhandene digitale Gleissignal für die Erkennung von Weichenbefehlen, sowohl für das DCC als auch für Märklin/Motorola Format, Hierbei sollte, wie bei den „normalen“ Eingängen, keine feste Zuordnung der Weichenadressen und der Stellbefehle (rund/gerade) zu den einzelnen Ausgängen erfolgen. · keine 4er oder 8er Gruppierung zusammenhängender Adressen, sondern eine beliebige Zusammenstellung einzelner Adressen sollten möglich sein. · Die Eingänge sollen unabhängig von den Ausgängen sein und bei Bedarf auch mehrere Ausgänge gleichzeitig beeinflussen können · Die Eingänge sollen auch als ereignisgesteuerte Rückmelder genutzt werden können. · Nutzung vorhandener S88 Rückmelder als Eingänge und als Rückmelder. · eine eigene einfache Stromversorgung und nicht „teueren“ Digitalstrom verwenden. · eine sichere und einfache Verdrahtung ohne „Babystecker“ ermöglichen. · Schaltermatrizen mit bis zu 8x8=64 Schaltern pro Einheit für Gleisbildstellpulte unterstützen. · Eine FastClock haben, um Modellbahnzeit zu simulieren · Die Ausgänge sollten regelbar sein und möglichst viele regelbare PWM Ausgänge zum Dimmern von Lampen und zum Steuern der Drehzahl von Motoren besitzen, die analog zu den herkömmlichen Schaltungen mit leistungsfähigen Schaltverstärkern bestückt sein sollten. · Die Ansteuerung möglichst vieler RC Servos sog. Servo - Antriebe mit einer der mechanischen Auflösung preiswerter Servos angemessenen Auflösung der möglichen Stellwerte sollte selbstverständlich nicht fehlen. · Als optionales Sahnhäubchen sollte eine bidirektionale Verbindung mit dem LocoNet® möglich sein. · Und ziemlich neu im Modellbahnumfeld: die Ansteuerung von DMX Bühnenscheinwerfer, um synchron zur Modellbahnuhr die Beleuchtung der Anlage durch inzwischen preisgünstig gewordene RGB LED Scheinwerfer und DMX Dimmer zu steuern.
Schließlich sollte das System von einem durchschnittliche Modellbahner auch als Bausatz selbst zusammengebaut werden können. (Preis und Spaßfaktor!)
Hier das Ergebnis von über 3 Jahren Entwicklungsarbeit: Das RaiLux® System!
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Einführung, Entstehungsgeschichte, Ziele und Systemüberblick |

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WalMo Waldmeyer Modellbautechnik |
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Qualität und Innovation aus Deutschland |
