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Der RLD32RGB bringt Farbe ins Spiel!
Optimierte Licht Effekt-Steuerung

 

 

Abgeleitet von der RLD32DP Decoder und Effekteinheit wurde die Software zur Steuerung der PWM Ausgänge so optimiert, dass diese jetzt eine Auflösung von 256 Werten statt bisher 32 besitzen. Damit lassen sich auch LED bestückte RGB Scheinwerfer und Lichtleisten mit kaum noch wahrnehmbaren Helligkeitsschritten ansteuern.

 

Die Ausgänge werden als 4 RGB Gruppen zusammengefasst mit jeweils 1530 verschiedenen Farbtönen aus dem Regenbogen (Farbkreis) und 256 Sättigungs– und 256 Helligkeitsstufen also mehr als 16 Millionen verschiedenen Farben!

 

Dieses zu erreichen erfordert eine achtfach schnellere Berechnung so diese Version keine Servos und Eingänge unterstützt.

 

· 2 x 16 regelbaren Ausgängen (PWM) durch statische Werte oder anhand vorgebbaren Schrittfolgen.

· 4 übergeordnete Gruppen zur Synchronisation und Modulation der PWM Ausgänge als RGB Gruppen.

· Kommunikation mit einer RaiLux® RDU32 oder RLI-Plus.

· Überwachung von 48 Weichenadressen.

· Überwachung von 32 Modellbahnuhr-zeiten um zeitgesteuert Ausgänge zu beeinflussen.

Technische Besonderheiten:

· Identische Elektronik wie RLD32DP

· Kann durch Austausch des Mikroprozessors aus einem RLD32DP umgebaut werden.

· RGB LED-Lichtleisten lassen sich direkt ansteuern!

Der RaiLux® Explorer 2008 erkennt automatisch eine RLD32RGB Gruppe und ermöglicht die Programmierung beliebiger Farbverläufe.

 

Dabei kann man zusätzlich zum Farbtonverlauf (also welche Farbe zu welchem Zeitpunkt) ein Sättigungsverlauf (also wie kräftig die Farbe leuchten soll) und ein Helligkeitsverlauf (also wie hell die Farbe leuchten soll) vorgegeben werden.

 

Obiges Testbild zeigt zwischen der Graphik und den Eingabefeldern den zu erwartenden Farbverlauf über die Zeit.

 

In dem gezeigten Beispiel werden zunächst für jeweils 1 Sekunde die Farben Blau, Grün, Gelb, Rot und Violett angezeigt und dann die Farbe quasi entlang dem Regenbogen in 5 Sekunden stufenlos nach Rot verändert.

Dann springt die Schrittfolge wieder an den Anfang und er Vorgang wiederholt sich.

 

Was macht der RLD32RGB anders?

 

Der RLD32RGB kann nicht nur die einzelnen Ausgänge als Rot, Grün und Blau ansteuern, sondern rechnet einen Farbwert aus einem Farbkreis (1530 verschiedene Farben) in die hierfür notwendigen RGB Werte um. Dabei wird die Sättigung als zusätzliche Steuergröße berücksichtigt. Eine Sättigung von null % ergibt weißes Licht und eine Sättigung von 100% eine voll gesättigten kräftigen Farbton. Schließlich wird auch noch die Helligkeit dazugerechnet. Eine Helligkeit von 0% ist dunkel also Schwarz und eine Helligkeit von 100% ist die volle Leuchtstärke.

 

Die drei Stellgrößen Farbton, Sättigung und Helligkeit sind alle drei mittels der RaiLux® Schrittsteuerung veränderbar!

 

 

Wie alle anderen RaiLux® Ausgänge können die Farbverläufe über Weichenbefehle, Drucktasteneingänge oder über die Modellbahnuhrzeit gestartet und gesteuert werden. So können die RGB Lichtquellen zum Beispiel einen Sonnenuntergang „einfärben“ während ein servobetriebener Dimmer die Tagesbeleuchtung langsam dunkel werden lässt.

 

Diesen Effekt sehen Sie in unseren Videos.

 

Warum ist die RLD32RGB Lösung besser als andere Lösungen?

 

Schauen Sie sich doch mal andere Lösungen an:

 

Die Mehrheit verwendet einfache rote bzw. rot-orange und blaue Leuchtquellen. Diese sind entweder gefärbte Glühbirnen oder Leuchtstoff-Röhren.

Als Tageslichtquelle werden weiße Glühbirnen oder Leuchtstoff-Röhren verwendet. Diese werden mehr oder minder in Ihrer Helligkeit gedimmt.

 

Selbst das sonst detailverliebte Miniatur Wunderland in Hamburg lässt seine Tag-Nacht Wechsel ziemlich abrupt und mit sichtbaren Schritten ( Klick—rote Neuenröhren an—Klick—weiße Neonbeleuchtung aus…) vollziehen.

 

Wer einen natürlichen Sonnenuntergang beobachtet wird feststellen, dass der Himmel nicht nur rote und blaue Farbtöne annimmt. Da ist rot, rosa, gelb, violett ja sogar gelb-grün dabei. Diese Farben kann man nur mit einer RGB Leuchtquelle erzeugen und benötigt eine Farbton– und Sättigungssteuerung, um gleitende Übergänge zu erzielen.

 

Und was ist mit DMX?

 

DMX ist zunächst nur eine Norm aus der Bühnen(beleuchtungs)technik mit denen in de Regel Bühnenscheinwerfer während einer Aufführung gesteuert werden. 

 

Zwei der angebotenen Lösungen verwendet zwar DMX, aber diese Lösungen steuern damit wiederum nur eine weiße, eine rote und eine blaue Lichtquelle in ihrer Helligkeit.

 

In der Bühnetechnik gibt es mittlerweise preisgünstige RGB Schienwerfer, deren drei Farbkomponenten über DMX gesteuert werden können. Diese sollten sich ideal über DMX ansteuern lassen.

 

Wir haben daher - vor der Entwicklung des RLD32RGB - auch an einer solchen DMX Steuerung gearbeitet.

 

Diese sollte vom RLI-Plus Schnittstellen-Baustein aus erfolgen und hätte dazu geführt die DMX Ausgänge getrennt von den anderen Ausgänge zu führen.

 

Bei dem Bau unseres Demo-Würfels haben wir einfach einen handelsüblichen RGB Scheinwerfer demontiert und festgestellt, dass sich die LED Matrix hervorragend direkt von einem RLD32DP PWM Ausgang mit dem im Modellbahnbereich üblichen Spannungen ansteuern lässt. Nur die Auflösung in 32 Helligkeitswerte war nicht optimal.

 

Daher wurde der die Software optimiert und daraus entstand der RLD32RGB.

 

Inzwischen sind superhelle RGB Leuchtdioden als fertig gelötete Lichtleisten erhältlich, die direkt von den RLD32RGB Ausgängen mit einer 12V Versorgungsspannung angesteuert werden können.

 

Soweit wir es bisher beurteilen können, ist unsere Ansteuerung insbesondere bei sehr niedrigen Helligkeitswerten durch die höhere PWM Frequenz flimmerfrei wohingegen die originale RGB Steuerung des Scheinwerfers hierbei deutliches Flimmern erzeugt. Im Bühneneinsatz spielt dieses sicher nicht eine solche Rolle, aber bei einem „Mondaufgang“ sollte der Nachthimmel nicht unbedingt flimmern, oder? 

 

 

 

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